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Unzulässige "Sternchenwerbung" im Kfz-Handel

Das Kammergericht Berlin hat entschieden, dass eine sogenannte Sternchenwerbung eines Pkw-Händlers gegenüber Letztverbrauchern mit "6.999 Euro*" und dem Bezugstext "*Zzgl. Kosten für Überführung inkl. Sicherheitspaket und Fußmatten von 599 Euro" nicht nur wegen fehlender Endpreisangabe gegen die Preisangabenverordnung verstößt, sondern auch wegen spürbarer Beeinträchtigung gemäß § 3 UWG (Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb) wettbewerbswidrig ist. Der Werbende kann daher auch insoweit auf Unterlassung in Anspruch genommen werden.

Urteil des KG Berlin vom 04.09.2012
5 U 103/11
WRP 2012, 1424